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Rinderhaltung am Wendepunkt

„Österreich ohne Rinder? Zwischen Höfesterben und Zukunft der Landwirtschaft.“

Täglich schließen in Österreich rund drei Rinderbetriebe ihre Stalltüren für immer.
Eine aktuelle Befragung der Rinderbörse (ARGE Rind u. a., 2024) zeigt, wie groß die Herausforderungen in der Rindermast geworden sind!

Viele Familienbetriebe kämpfen weiter um ihren Fortbestand, doch immer mehr fragen sich: „Wozu weitermachen?“
Und irgendwann fällt die Entscheidung, aufzuhören. Mit jedem Betrieb geht auch ein Stück regionale Wertschöpfung, Wissen und Landschaftspflege verloren.

Bei Rindern denkt man zuerst an Fleisch und Milchprodukte, aber sie bedeuten mehr als das: Rinder sind Teil unserer Landschaft, unserer Wirtschaft und unserer Ernährungssicherheit.
Sie sichern Arbeitsplätze im ländlichen Raum und tragen dazu bei, dass wir uns selbst mit heimischen Lebensmitteln versorgen können.

Ohne Rinderhaltung würde Vieles wegfallen:

  • Weiden würden zuwachsen, Almen verwalden.
  • Milchprodukte und Rindfleisch müssten importiert werden.
  • Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung gingen verloren.

Zwischen 2023 und 2024 haben in Österreich 1.000 Rinderbetriebe aufgehört, das sind im Schnitt drei Betriebe pro Tag, die ihre Stalltüren für immer schließen.

Die neue Studie zeigt, unsere heimische Nutztierhaltung schafft wert! Du willst mehr darüber wissen, dann klicke hier.

  1. ARGE Rind/Rinderbörse, u.a. 2024 – keyQuest Telefonbefragung in OÖ, NÖ, Bgld, Wien
  2.  BMLUK: Grüner Bericht 2025
  3. ARGE Rind

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