
Woher kommt das Rindfleisch bei McDonald’s Österreich?
100 % österreichisches Rindfleisch bei McDonald’s Österreich. Dahinter steht das M-Rind-Programm, eine seit über 20 Jahren bestehende Zusammenarbeit zwischen McDonald’s Österreich, OSI Food Solutions Austria und der ARGE Rind. Das Programm soll die Herkunft des Rindfleischs nachvollziehbar machen und österreichischen Rinderbetrieben einen gesicherten Vermarktungsweg eröffnen.¹ ²
Österreichisches Rindfleisch vom Bauernhof bis zum Burger
Das M-Rind-Programm basiert auf den AMA-Gütesiegel-Richtlinien.² Es umfasst Anforderungen an Herkunft und Rückverfolgbarkeit und soll die Qualität entlang der Wertschöpfungskette absichern.² McDonald’s Österreich nennt außerdem klare Standards, unabhängige Audits und anerkannte Gütesiegel als Bestandteile seiner Qualitätssicherung.¹
Rund 13.500 landwirtschaftliche Betriebe
Die Zusammenarbeit ist auch für die heimische Landwirtschaft von Bedeutung. Laut dem Geschäftsbericht der ARGE Rind 2025 profitieren rund 13.500 M-Rinderbäuerinnen und -Bauern durch Mehrerlöse und mehr Zukunftssicherheit.²
Für landwirtschaftliche Betriebe sind verlässliche Vermarktungsmöglichkeiten ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. McDonald’s Österreich betont, seinen Partnerbetrieben durch langfristige Zusammenarbeit stabile und planbare Absatzmöglichkeiten bieten zu wollen.¹
Was ist das Programm M-Rind?
Das M-Rind-Programm ist die Vermarktung älterer weiblicher Rinder. Dazu zählen Kühe, die älter als 24 Monate sind und bereits gekalbt haben. Für die Teilnahme am Programm müssen diese Tiere in Österreich geboren und gehalten worden sein.² ³
Das Fleisch ausgewachsener Kühe wird im Handel seltener als klassisches Frischfleisch angeboten und häufig weiterverarbeitet. In diesem Zusammenhang wird auch von Verarbeitungsfleisch gesprochen.³ ⁴ Das M-Rind-Programm schafft für diese Tiere einen eigenen Vermarktungsweg und ermöglicht damit, ihr Fleisch wirtschaftlich zu nutzen.
Welche Anforderungen gelten im M-Rind-Programm?
Zu den oben genannten Anforderungen wie etwa österreichische Herkunft, zählt die verpflichtende Teilnahme am Tiergesundheitsdienst (TGD). Außerdem wird gentechnikfreie Fütterung als Voraussetzung für die Lieferung von Tieren im Rahmen des M-Rind-Programms angeführt.²
Das Programm wurde 2025 mit dem AMA-Lukullus ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt herausragende Persönlichkeiten, Projekte und Initiativen im Agrar- und Lebensmittelbereich.⁵
Damit zeigt das Programm, wie Herkunftssicherung und Vermarktung innerhalb einer Wertschöpfungskette organisiert werden können. Die Aussagen zur österreichischen Herkunft beziehen sich auf das Rindfleisch für die Burger-Patties.
Seit 3. September 2026 gelten neue EU-Vorgaben für den Import von Tieren und tierische Lebensmittel aus Drittstaaten. Was bedeutet das für Rindfleischimporte und woran erkennst du beim Einkauf die Herkunft von Rindfleisch? Klick hier, um zum ganzen Artikel zu gelangen.
¹ McDonald’s Österreich: Lebensmittel. Angaben zur Herkunft des Rindfleischs, zur Zusammenarbeit mit der heimischen Landwirtschaft und zu den Qualitätsstandards. Abruf: 12.08.2026.
https://www.mcdonalds.at/care/lebensmittel
² ARGE Rind: Geschäftsbericht 2025, Seite 7. Angaben zum M-Rind-Programm, zu den AMA-Gütesiegel-Richtlinien, zur Herkunft und Rückverfolgbarkeit sowie zu den rund 13.500 beteiligten M-Rind-Bäuerinnen und -Bauern.
³ Land schafft Leben: Unterscheidung im Regal. Informationen zu Rindfleisch und zur Vermarktung verschiedener Tierkategorien. Abruf: 24.08.2026.
https://www.landschafftleben.at/lebensmittel/rind/konsum/unterscheidung-im-regal
⁴ AMA: Rindfleisch – Fleisch und Fleischerzeugnisse. Informationen zu Fleisch von ausgewachsenen Rindern und dessen Verwendung. Abruf: 24.08.2026.
https://ratgeber.amainfo.at/lebensmittel-warenkunde/fleisch-fleischerzeugnisse/rindfleisch
⁵ AMA-Marketing: AMA-Lukullus. Informationen zur Auszeichnung und zum M-Rind-Programm. Abruf: 12.08.2026.
https://b2b.amainfo.at/de-at/presse-aktuelles/aktuelles/lukullus















