
Label-Check: Transparenz auf dem Etikett
„Etiketten unter der Lupe: Was uns Labels über unsere Lebensmittel verraten!”
Label-Check: Was steckt hinter dem Schinken-Etikett?
Beim Einkauf von Schinken greifen viele Verbraucher auf das Etikett zurück, um mehr über Herkunft, Qualität und Herstellungsbedingungen zu erfahren. Doch was steckt wirklich hinter den verschiedenen Labeln auf den Schinkenpackungen? Von der Identitätskennzeichnung bis hin zur geschützten Ursprungsbezeichnung gibt es eine Vielzahl an Informationen, die für den Verbraucher von Bedeutung sind.
Ein Beispiel für Schinken aus Österreich ist der Honigkrustenschinken. Hier finden sich zahlreiche Informationen auf dem Etikett:
1. Identitätskennzeichnung: Gibt an, in welchem Betrieb das Produkt zuletzt verarbeitet, also verpackt wurde!
- Länderkürzel: Der Schinken trägt das Kürzel AT für Österreich.
- Betriebsnummer: Eine wichtige Zahl, die den Betrieb, der den Schinken hergestellt hat, eindeutig identifiziert.
- Europäische Herkunft: Dieses Label weist darauf hin, dass der Schinken aus der EU kommt und somit den europäischen Standards entspricht.
2. Anschrift des Herstellers: Ein weiteres wichtiges Detail für die Rückverfolgbarkeit. So kann der Verbraucher genau nachvollziehen, von welchem Unternehmen der Schinken stammt.
3. AMA-Gütesiegel: Das AMA-Gütesiegel garantiert, dass der Schinken den strengen österreichischen Qualitäts- und Tierschutzstandards entspricht.
4. Freiwillige Angabe: Der Schinken trägt oft die freiwillige Angabe „Fleisch aus Österreich“, die dem Verbraucher zusätzlich versichert, dass das Produkt aus heimischer Produktion stammt.
Der Prosciutto Di San Daniele, ein weltberühmter Schinken aus Italien, ist ein weiteres Beispiel. Auch dieser Schinken trägt mehrere bedeutende Labels:
1. Identitätskennzeichnung: Gibt an, in welchem Betrieb das Produkt zuletzt verarbeitet, also verpackt wurde!
- Länderkürzel: Der IT-Code zeigt die Herkunft aus Italien an.
- Betriebsnummer: Auch hier sorgt die Betriebsnummer für Transparenz und Rückverfolgbarkeit.
- Europäische Herkunft: Der Schinken stammt aus der EU, und die Herkunft wird durch das Etikett nochmals betont.
2. Anschrift des Herstellers: Die Angabe des Herstellers ist wichtig, um die Herkunft des Produkts nachvollziehen zu können.
3. „Denominazione di Origine Protetta“ (DOP): Das DOP-Label ist eines der wichtigsten für den Prosciutto Di San Daniele. Es handelt sich dabei um eine geschützte Ursprungsbezeichnung, die garantiert, dass der Schinken in der Region San Daniele del Friuli in Italien nach traditionellen Methoden hergestellt wird. Dieser Schinken durchläuft strenge Kontrollen, um sicherzustellen, dass alle Produktionsstufen den hohen Standards entsprechen. Durch diese „geschützte Ursprungsbezeichnung“ (g. U.) wird verbürgt, dass alle Teile des Erzeugungs-, Verarbeitungs- und Zubereitungsprozesses in der betreffenden Region, dem italienischen Gebiet San Daniele del Friuli, erfolgen.
Wichtig!
Nur durch das AMA-Gütesiegel, ein behördlich anerkanntes Gütezeichen, wird garantiert, dass Produkte zu 100% aus Österreich stammen. Das Tier wurde in Österreich geboren, aufgezogen und geschlachtet. Durch strenge Richtlinien wird eine hohe Fleischqualität garantiert. Dies gilt für alle Produkte.
Label-Check: Was steckt hinter dem Schaf- und Ziegenkäse-Etikett?
Feta aus Österreich? Echten Feta gibt’s nur aus Griechenland – erkenntlich durch das Siegel der geschützten Ursprungsbezeichnung. Dennoch gibt es Produkte, die echtem Feta sehr ähneln, wie etwa Schaf- oder Ziegenkäse in Salzlake oder nach Feta-Art aus heimischer Milch, welche den vollen Geschmack auf dein Teller bringen!
Ein Beispiel für Schafkäse aus Österreich ist der Schafweichkäse. Hier finden sich zahlreiche Informationen auf dem Etikett:
1. Identitätskennzeichnung: Gibt an, in welchem Betrieb das Produkt zuletzt verarbeitet, also verpackt wurde!
- Länderkürzel: Der Käse trägt das Kürzel AT für Österreich.
- Betriebsnummer: Eine wichtige Zahl, die den Betrieb, der den Käse hergestellt hat, eindeutig identifiziert.
- Europäische Herkunft: Dieses Label weist auf europäische Herkunft hin und entspricht somit den europäischen Standards.
2. Anschrift des Herstellers: Ein weiteres wichtiges Detail für die Rückverfolgbarkeit. So kann der Verbraucher genau nachvollziehen, von welchem Unternehmen der Schafweichkäse stammt.
4. Freiwillige Angabe: Der Schafweichkäse trägt oft die freiwillige Angabe „Österreichische Landwirtschaft“, die dem Verbraucher zusätzlich versichert, dass das Produkt aus heimischer Produktion stammt.
Der griechische Feta, ein weltberühmter Käse aus Griechenland, ist ein weiteres Beispiel. Auch dieser Käse trägt mehrere bedeutende Labels:
1. Identitätskennzeichnung: Gibt an, in welchem Betrieb das Produkt zuletzt verarbeitet, also verpackt wurde!
- Länderkürzel: Der GR-Code zeigt die Herkunft aus Griechenland an.
- Betriebsnummer: Auch hier sorgt die Betriebsnummer für Transparenz und Rückverfolgbarkeit.
- Europäische Herkunft: Der Feta-Käse stammt aus der EU, und die Herkunft wird durch das Etikett nochmals betont.
2. Anschrift des Herstellers: Die Angabe des Herstellers ist wichtig, um die Herkunft des Produkts nachvollziehen zu können.
3. Siegel – Geschützte Ursprungsbezeichnnung: Durch diese „geschützte Ursprungsbezeichnung“ (g. U.) wird verbürgt, dass alle Teile des Erzeugungs-, Verarbeitungs- und Zubereitungsprozesses in der betreffenden Region, in diesem Fall in Griechenland, erfolgen.
Es gibt aber auch österreichische Fetaalternativen!
..wie etwa „Käse in Salzlacke“ oder „Käse nach Feta-Art“. Eine österreichische Herkunft dieser Produkte, erkennst du durch folgende Angaben auf der Verpackung:
1. Identitätskennzeichnung: Das Etikett gibt an, um welches Produkt es sich handelt – in diesem Fall um Käse.
- Länderkürzel: Der AT-Code zeigt die Herkunft aus Österreich an.
- Betriebsnummer: Auch hier sorgt die Betriebsnummer für Transparenz und Rückverfolgbarkeit.
- Europäische Herkunft: Der Käse stammt aus der EU, und die Herkunft wird durch das Etikett nochmals betont.
2. Anschrift des Herstellers: Die Angabe des Herstellers ist wichtig, um die Herkunft des Produkts nachvollziehen zu können.
3. Freiwillige Angaben zur Herkunft, um Qualität hervorzuheben.
4. Österreichische Gütesiegel
Heimische Feta-Alternativen kannst du direkt im Supermarkt oder bei regionalen direktvermarktenden Betrieben erwerben.
Label-Check: Frischkäse und Milchprodukte aus Österreich
Ein Beispiel für Frischkäse aus Österreich – hier finden sich zahlreiche Informationen auf dem Etikett:
1. Identitätskennzeichnung: Gibt an, in welchem Betrieb das Produkt zuletzt verarbeitet, also verpackt wurde!
- Länderkürzel: Der Frischkäse trägt das Kürzel AT für Österreich.
- Betriebsnummer: Eine wichtige Zahl, die den Betrieb, der den Frischkäse hergestellt hat, eindeutig identifiziert.
- Europäische Herkunft: Dieses Label weist darauf hin, dass der Frischkäse aus der EU kommt und somit den europäischen Standards entspricht.
2. Anschrift des Herstellers: Ein weiteres wichtiges Detail für die Rückverfolgbarkeit. So kann der Verbraucher genau nachvollziehen, von welchem Unternehmen der Frischkäse stammt.
3. AMA-Gütesiegel: Das AMA-Gütesiegel garantiert, dass der Frischkäse den strengen österreichischen Qualitäts- und Tierschutzstandards entspricht.
Regionalitäts-Check: Eine interessante Analyse der „Regionalitäts-Check Wirtschaften am Land“ ergab, dass von 963 untersuchten Butter- und Käseprodukten rund 40 % nicht nachweislich mit österreichischer Milch hergestellt wurden. Bei 27 % der Produkte konnte nicht einmal der Ursprung des Rohstoffs Milch eindeutig bestimmt werden. Dennoch ist hervorzuheben, dass 59 % der Produkte mit österreichischer, gentechnikfreier Milch produziert wurden.
„Das Identitätskennzeichen gibt Auskunft darüber, wo das Fleisch als letztes verarbeitet wurde. Eine 100%ige österreichische Herkunft (geboren, gemästet, geschlachtet und zerlegt) des Produktes garantiert nur das AMA-Gütesiegel!”
Herkunftskennzeichnung von tierischen Produkten
„Ein Schritt in Richtung Transparenz am Teller wurde in der Gemeinschaftsverpflegung getan. Zusätzlich kann die Nachfrage von österreichischem Fleisch (Rind, Schwein, Geflügel) gedeckt werden.”
- Schweinehaltung Österreich
- Rinderzucht Austria
- ÖBSZ
- Europäische Kommission: Geografische Angaben für Lebensmittel und Getränke
- MIV Milchindustrieverband
- AMA: Lebensmittelwissen Käse

























