
Hitzewelle und trockener Sommer
„Wenn auf den Feldern kaum noch Futter wächst, beginnt für viele Tierhaltungsbetriebe ein täglicher Kampf um die Versorgung ihrer Tiere.“
Was bedeutet die anhaltende Hitze und Trockenheit für Österreichs Landwirtschaft?
Fünf Landwirt:innen schildern, wie sich die Temperaturen, fehlender Niederschlag und die Futterknappheit bereits jetzt auf ihre Betriebe und die Versorgung ihrer Tiere auswirken.
Laut Landwirtschaftsministerium könnte sich die Lage vor allem in viehstarken Regionen bis zum Herbst weiter verschärfen, sollte die Trockenheit anhalten. Futtermittelbörsen, Dürreversicherungen und langfristige Anpassungsmaßnahmen sollen betroffene Betriebe unterstützen.²
Im Juli fiel in Österreich 53 % weniger Niederschlag als üblich. Doch Trockenheit kennt keine Grenzen: Sie betrifft Regionen in ganz Österreich und auch unsere Nachbarländer. Dadurch wird nicht nur die eigene Futterernte knapp – vielerorts ist auch der Zukauf von Heu und anderem Tierfutter kaum noch möglich oder schlicht nicht mehr leistbar.²
Für manche Betriebe hat das bereits dramatische Folgen: Wenn das Futter nicht mehr reicht, müssen Tierbestände verkleinert werden. Dahinter stehen Höfe, die über Generationen aufgebaut wurden und nun trotz täglicher Arbeit um ihre Zukunft kämpfen.
Viele Betriebe befinden sich im Krisenmodus. Sie versuchen, ihre Tiere zu versorgen, zusätzliche Futterquellen zu finden und gleichzeitig wirtschaftlich durchzuhalten.
Gerade jetzt können wir alle einen Beitrag leisten: Wer bewusst zu heimischen Lebensmitteln greift, unterstützt jene Bäuerinnen und Bauern, die die Lebensmittelversorgung sichern. Denn wenn landwirtschaftliche Betriebe aufgeben müssen, verschwinden nicht nur Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung – sondern auch ein Stück unserer heimischen Lebensmittelversorgung.¹
🇦🇹 Heimisch kaufen heißt jetzt: heimische Landwirtschaft erhalten.
Wie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Druck krank macht – Studienergebnisse belegen: Landwirt:innen sind am Limit. Für den ganzen Beitrag klick hier.
¹ NTÖ: Experteninterview Johanna Prodinger
² BMLUK







