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Futtermittel für Schweine

„Soja stammt häufig aus USA, Brasilien und Argentinien. Dort werden oft gentechnisch veränderte Sorten angebaut. Achte beim Einkauf auf das Gentechnik-frei Siegel.“

Was frisst ein Schwein?

Schweine benötigen ausgewogenes Futter für gutes Wachstum und eine gute Gesundheit.

Die angebauten Futterpflanzen (Mais, Raps und Gerste) sind ein Teil von Fruchtfolgen. Diese verbessern die Bodenfruchtbarkeit und fördern die Biodiversität.

Österreichische Schweinebäuerinnen und -bauern produzieren 80% der Futtermittel selbst auf ihren Feldern.

Hintergrundinformationen

WOHER KOMMT DAS FUTTER? 

Österreichs Schweinehalter:innen betreiben meist auch Ackerbau. Sie kombinieren die Haltung von Schweinen mit dem Anbau von Pflanzen und bewirtschaften dadurch ihre Felder auf eine kreislauf-orientierte Weise. In den Fruchtfolgen der Ackerbäuerinnen und -bauern sind auch Pflanzen, welche den Schweinen als Futter dienen. Mit den Ausscheidungen der Schweine werden die Felder gedüngt. Die Ausscheidungen versorgen gemeinsam mit Ernteresten den Boden und die darin lebenden Organismen und Pflanzen mit Nährstoffen. Wenn diese absterben, werden sie zu Humus abgebaut. Humus liefert wiederum Nährstoffe für die Pflanzen. Ein komplett geschlossener Kreislauf ist auf land-wirtschaftlichen Betrieben jedoch nicht möglich, da manche Futtermittel und Dünger zugekauft und Schweinefleisch als Lebensmittel verkauft werden. 

Grundlagen der Schweinefütterung, Lindermayer

VÖS – Verband Österreichischer Schweinebauern

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