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Innovationen in der Geflügelbranche

„Die österreichische Geflügelbranche entwickelt sich laufend weiter. Moderne Technologien, digitale Lösungen und neue Ansätze in der Haltung unterstützen landwirtschaftliche Betriebe dabei, Arbeitsabläufe zu vereinfachen, Ressourcen gezielt einzusetzen und Tiere bestmöglich zu betreuen.“

Digitale Daten für einfachere Kontrollen

Ein gemeinsames Projekt von AMA-Marketing und der Qualitätsgeflügelvereinigung (QGV) erleichtert den Kontrollalltag auf den Betrieben. Über die PHD-Datenbank können wichtige Informationen, wie beispielsweise Salmonellenbefunde, direkt für Kontrollen bereitgestellt werden. Landwirtinnen und Landwirte müssen bereits vorhandene Daten dadurch nicht mehrfach zusammenstellen. Das spart Zeit, reduziert den Verwaltungsaufwand und sorgt gleichzeitig für eine lückenlose Dokumentation entlang der gesamten Lieferkette.

Photovoltaik als Schattenspender im Auslauf

Photovoltaikanlagen übernehmen auf Geflügelweiden gleich mehrere Aufgaben. Die Module erzeugen Strom und bieten den Tieren gleichzeitig schattige Rückzugsmöglichkeiten. Da Hühner geschützte Bereiche bevorzugen, nutzen sie dadurch auch weiter entfernte Bereiche des Auslaufs. So verteilt sich die Herde gleichmäßiger auf der gesamten Fläche und stark beanspruchte Bereiche in Stallnähe werden entlastet.

Künstliche Intelligenz unterstützt das Herdenmanagement

Mit dem System ChickenWatcher hält künstliche Intelligenz Einzug in den Hühnerstall. Kameras erfassen automatisch Tierwohlindikatoren wie die Fußballengesundheit oder den Gefiederzustand. Die gewonnenen Echtzeitdaten unterstützen Landwirtinnen und Landwirte dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und das Herdenmanagement gezielt anzupassen. Gleichzeitig erleichtert das System die Dokumentation der erhobenen Daten.

Fütterung mit Donau Soja

Auch bei der Fütterung setzt die österreichische Geflügelbranche auf neue Wege. Seit 2013 wird im österreichischen Eiersektor ausschließlich Donau Soja-zertifiziertes Sojafutter eingesetzt. Dadurch können die CO₂-Emissionen der Eierproduktion im Vergleich zum europäischen Durchschnitt deutlich reduziert werden. Ein wesentlicher Anteil dieser Einsparung ist auf die regionale und zertifizierte Eiweißfütterung zurückzuführen.

Hecken schaffen Mehrwert für Hühner und Natur

Im Projekt „Hecken für Hühner“ werden Bäume und Hecken gezielt auf Freilandflächen gepflanzt. Sie bieten den Hühnern Deckung und fördern gleichzeitig die Artenvielfalt. Insekten finden neue Lebensräume und wichtige Ökosystemleistungen wie Bestäubung oder natürliche Schädlingsregulierung werden unterstützt. Das Projekt zeigt, wie Landwirtschaft und Biodiversität erfolgreich miteinander verbunden werden können.

Diese Betriebe zeigen, wie innovative Geflügelhaltung aussieht:

Alles rund um’s Ei – klick hier für mehr Infos.

Wie österreichische Masthühner gehalten werden, erfährst du per Klick hier.

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