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Kreislaufwirtschaft

„Schweinebäuerinnen und -bauern betreiben meist auch Ackerbau und bauen einen Großteil des benötigten Futters selbst an. Schweinegülle ist wertvoller organischer Dünger dafür.“

Gülle – das schwarze Gold des Ackerbaus

Gülle ist ein wertvoller organischer Dünger und ist ein Gemisch aus Kot und Harn. Schweinegülle besteht zu ca. 90-98 % aus Wasser und enthält u.a. Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium.

Die Gülleausbringung trägt zum Humusaufbau bei, welcher die Bodenfruchtbarkeit erhöht und die Wasserspeicherung verbessert.

Hintergrundinformationen

WELCHEN BEITRAG LEISTET GÜLLE? 

Die Düngung mit Gülle wird durch zugekauften, mineralischen Dünger ergänzt. Nach Düngeplänen werden die Pflanzen optimal mit Nährstoffen versorgt. Dadurch werden gute Ernteerträge auf den Feldern erwirtschaftet. Mineralischer Dünger ist teuer, braucht in seiner Herstellung viel Energie und verursacht große Mengen an CO₂.

Durch die kreislauforientierte Wirtschaftsweise und die Düngung mit Gülle kann die Menge von mineralischem Dünger reduziert werden.

Überdüngung vorbeugen

Zeitpunkt und Menge der Ausbringung von Gülle und anderen Düngern sind in Österreich streng geregelt. Die Haltung von Schweinen ist nur in Kombination mit entsprechenden Ackerflächen für die Gülleausbringung erlaubt. Dadurch wird Belastungen von Grundwasser und Umwelt entgegengewirkt.

Diepenbrock et al. 2012

Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung (BGBL. II Nr. 495/2022)

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